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Zu Beginn konzentrierte sich das Safer Future Youth Developement Project (SFYDP) auf eine Jugendinitiative zwischen Einwohnern von Sierra Leone und Österreich. Die Begründer des SFYDP, Idriss S. Kamara (Projektmanager) und Martin Strele (Überseekoordinator/Berater), hatten die Absicht der großen Anzahl an unterprivilegierten und am Rande der Bevölkerung lebenden Jugendlichen in Sierra Leone neue Möglichkeiten zu eröffnen. Das SFYDP wollte von Beginn an den bestehenden Problemen innerhalb der Jugend, wie Arbeitslosigkeit, Analphabetismus, Kriminalität, Hoffnungslosigkeit und Benachteiligung, entgegen wirken. Die Hauptziele des Projektes sind es, freie Bildung für verarmte Jugendliche zu gewähren, welche dadurch den Kreislauf der Armut und Hoffnungslosigkeit durchbrechen und so die Möglichkeit für eine nachhaltige Veränderung innerhalb der Gesellschaft schaffen. Die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung zu verbessern, ist ein weiters Ziel des SFYDP. Dies bedeutet primär den Wiederaufbau von grundlegender und essentieller Infrastruktur für Wasserversorgung und Elektrizität. Der Erfolg des SFYDP ist auch auf die vielen engagierten Freiwilligen zurückzuführen, welche auch während des Krieges in Sierra Leone Zeit, Enthusiasmus und Fachwissen investierten. Als Ergebnis ist das Safer Future Youth Developement Project auf nationaler Ebene ein beispielhaftes Erfolgsmodell für die ganzheitliche Ausbildung von Jugendlichen. 1993: 
- Gründung des SFYDP als Jugendinitiative
- Aufbau der Safer Future Berufsausbildungsstätte in Lower Allen Town
- Eröffnung der Lehrwerkstätten Schneiderei, Tischlerei und Bäckerei
1994: - Safer Future erwirbt eine Farm (31 Acre) in Nyangba Town, Koya Rural District, nahe Waterloo. Ziel ist es, eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen in der die Studenten ihr theoretisches Wissen über Agrikultur, in der Praxis anwenden können. Durch den Verkauf der selbst produzierten Güter eröffnet sich dem Projekt eine Möglichkeit zur Selbsterhaltung. Der Krieg kann die Arbeit der freiwilligen Mitarbeiter des SFYDP nicht stoppen, auch wenn Studenten und Mitarbeiter in dieser äußerst schwierigen Zeit große Not leiden.
2000:- Das SFYDP gewinnt den Regional Commonwealth Youth Service Award und den Pan Commonwealth Youth Award. Das Preisgeld wird für den Bau eines weiteren Gebäudes verwendet in dem das administrative Büro, ein Computerraum, sowie zwei weiter Unterrichtsräume Platz finden.
- Einführung des mobile skills trainings; in ländlichen Regionen werden Kurse über Seifenherstellung und das Färben von Stoffen angeboten. Der Workshop wird in den Dörfern Konta Line, Moyaebana (beide Koya Rural District) und Moyaewa (in Mattru Jong, Bonthe District) abgehalten.
2003 - 2004: 
- 2 Mitarbeiter von Safer Future werden in Indien, am Barefoot College, in grundlegender Solartechnik und Regenwassernutzung (dem Bau von Regenwasserauffangtanks) geschult. Das österreichische SonnenScheinStipendium finanziert diese Ausbildung.
2005: - Die ausgebildeten Techniker installieren Solarsystem (Hausbeleuchtung und tragbare Laternen) in 20 Häusern einer ländlichen Gemeinde.

- Safer Future baut zwei unterirdische Regenwasserauffangtanks; einen bei der Faith in Christ
Grundschule, den anderen am Gelände der Safer Future Berufsausbildungsstätte. Jeder Tank fasst ein Volumen von 100.000 Litern, um Studenten und Anrainer während der Trockenzeit mit ausreichend sauberem Trinkwasser zu versorgen. - Mitarbeiter des SFYDP werden durch Life Water International in den Bereichen Wasser und Sanitär ausgebildet. Dies umfasst die Konstruktion von Brunnen, Installation und Wartung von Handpumpen sowie die Weiterbildung in Hygiene und Gesundheitspflege.
2006: - Das Pilotprojekt für die Renovierung von Brunnen kann in der Ahmadiyya Grundschule in Malaisoko, Koya Rural District mit den Geldern von Blue Planet Run Foundation realisiert werden.
- SFYDP beginnt auf der projekteigenen Farm in Nyangba Town mit dem ersten Rural Electronic Workshop. Die Inhalte dieses Trainings sind grundlegende Elektrotechnik und Solar/Photovoltaik.
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