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Abteilung: Färben von Stoffen und Seifenherstellung, Gara Tie Dye Gegründet: 2000/2001 Abteilungsleiterin: Mrs. Catherine Daniel Lehrer: Mrs. Catherine Daniel, Mr. Abu Kamara Dauer der Ausbildung: 1 Jahr Unterrichtsinhalte: Färbtechniken Theorie und Praxis, Seifenherstellug Theorie und Praxis, Mathematik, Sachkunde,Landwirstschaft  
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Abteilung: Tischlerei Gegründet: 1993/94 Abteilungsleiter: Mr. Sumaila Kposowa Dauer der Ausbildung: 2 Jahre Unterrichtsinhalte: Theorie der Holzverarbeitung, unterschiedliche handwerkliche techniken, Praxis in der Tischlerei, Werkzeuggebrauch, Mathematik, Kommunikation, Sachkunde, Landwirtschaft
 
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Abteilung: Bau und Konstruktion Gegründet: 2001/2002 Abteilungsleiter: Mr. James Bob-Sam Lehrer: Mr. James Bob-Sam Dauer der Ausbildung: 2 Jahre Unterrichtsinhalte: Bautechniken, technisches Zeichnen, Statik, Mathematik, Sachkunde, Kommunikation, Landwirtschaft 

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Mit Respekt und Verständnis für die Bedürfnisse der lokalen Landbevölkerung und durch das praxisorientierte Lehren unterschiedlichster Fertigkeiten, versucht das Safer Future mit seiner Berufsausbildungsstätte die hohe Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren. Ziel des Vocational Institute ist es, die lokalen Bewohner darin zu ermutigen ihre Fertigkeiten zu erweitern, mit der Absicht so ihre Gemeinschaft zu stärken und die Abwanderung von Fachkräften zu vermeiden. Im Gegensatz zu anderen Berufsausbildungsstätten ist die Ausbildung bei Safer Future kostenlos, die Studenten müssen lediglich einen Lehrmittelbeitrag zahlen. Eine Summe welche für viele Studenten nicht ohne weiteres aufzutreiben ist . 1994 wurde das Training Center in Allen Town, nahe der Hauptstadt Freetown, gegründet und Kurse in der Tischlerei, Bäckerei und Schneiderei angeboten. Neben der Ausbildung in den verschiedenen Fachwerkstätten, wird den Studenten Grundwissen in Mathematik, Englisch, Sachkunde (Allgemeinbildung) und nachhaltiger Landwirtschaft vermittelt. Letzteres wird auf der projekteigenen Farm in Nyangba Town (Koya Rural District) auch in der Praxis angewandt. Seit der Gründung des Institutes, trotz der enorm schwierigen Situation während der Kriegsjahre, haben mehr als 200 Studenten ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Die Safer Future Berufsausbildungsstätte hat sich auf nationaler Ebene als eine der besten ihrer Art etabliert. Heute bestehen 8 Lehrwerkstätten des Technical/Vocational Institute welche größtenteils in Allen Town ausbilden: Schneiderei, Tischlerei, Gastronomie/Hotellerie, Bau/Konstruktion, Färben/Seifenherstellung, Kosmetik sowie ein Computercenter. Das Safer Future Youth Developement Project begann im Februar 2006 mit einem Workshop für grundlegende Elektronik und Solarenergie. Dieser Workshop ist der erste dieser Form in Sierra Leone, dauert 6 Monate und 14 Studenten nehmen in der Regel teil. Die Absolventen des Workshops sind in der Lage Solarphotovoltaiksysteme zu installieren und instand zuhalten, wodurch ein wichtiges Fundament für die landesweite Nutzung von Solarenergie geschaffen wird. |
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Zu Beginn konzentrierte sich das Safer Future Youth Developement Project (SFYDP) auf eine Jugendinitiative zwischen Einwohnern von Sierra Leone und Österreich. Die Begründer des SFYDP, Idriss S. Kamara (Projektmanager) und Martin Strele (Überseekoordinator/Berater), hatten die Absicht der großen Anzahl an unterprivilegierten und am Rande der Bevölkerung lebenden Jugendlichen in Sierra Leone neue Möglichkeiten zu eröffnen. Das SFYDP wollte von Beginn an den bestehenden Problemen innerhalb der Jugend, wie Arbeitslosigkeit, Analphabetismus, Kriminalität, Hoffnungslosigkeit und Benachteiligung, entgegen wirken. Die Hauptziele des Projektes sind es, freie Bildung für verarmte Jugendliche zu gewähren, welche dadurch den Kreislauf der Armut und Hoffnungslosigkeit durchbrechen und so die Möglichkeit für eine nachhaltige Veränderung innerhalb der Gesellschaft schaffen. Die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung zu verbessern, ist ein weiters Ziel des SFYDP. Dies bedeutet primär den Wiederaufbau von grundlegender und essentieller Infrastruktur für Wasserversorgung und Elektrizität. Der Erfolg des SFYDP ist auch auf die vielen engagierten Freiwilligen zurückzuführen, welche auch während des Krieges in Sierra Leone Zeit, Enthusiasmus und Fachwissen investierten. Als Ergebnis ist das Safer Future Youth Developement Project auf nationaler Ebene ein beispielhaftes Erfolgsmodell für die ganzheitliche Ausbildung von Jugendlichen. 1993: 
- Gründung des SFYDP als Jugendinitiative
- Aufbau der Safer Future Berufsausbildungsstätte in Lower Allen Town
- Eröffnung der Lehrwerkstätten Schneiderei, Tischlerei und Bäckerei
1994: - Safer Future erwirbt eine Farm (31 Acre) in Nyangba Town, Koya Rural District, nahe Waterloo. Ziel ist es, eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen in der die Studenten ihr theoretisches Wissen über Agrikultur, in der Praxis anwenden können. Durch den Verkauf der selbst produzierten Güter eröffnet sich dem Projekt eine Möglichkeit zur Selbsterhaltung. Der Krieg kann die Arbeit der freiwilligen Mitarbeiter des SFYDP nicht stoppen, auch wenn Studenten und Mitarbeiter in dieser äußerst schwierigen Zeit große Not leiden.
2000:- Das SFYDP gewinnt den Regional Commonwealth Youth Service Award und den Pan Commonwealth Youth Award. Das Preisgeld wird für den Bau eines weiteren Gebäudes verwendet in dem das administrative Büro, ein Computerraum, sowie zwei weiter Unterrichtsräume Platz finden.
- Einführung des mobile skills trainings; in ländlichen Regionen werden Kurse über Seifenherstellung und das Färben von Stoffen angeboten. Der Workshop wird in den Dörfern Konta Line, Moyaebana (beide Koya Rural District) und Moyaewa (in Mattru Jong, Bonthe District) abgehalten.
2003 - 2004: 
- 2 Mitarbeiter von Safer Future werden in Indien, am Barefoot College, in grundlegender Solartechnik und Regenwassernutzung (dem Bau von Regenwasserauffangtanks) geschult. Das österreichische SonnenScheinStipendium finanziert diese Ausbildung.
2005: - Die ausgebildeten Techniker installieren Solarsystem (Hausbeleuchtung und tragbare Laternen) in 20 Häusern einer ländlichen Gemeinde.

- Safer Future baut zwei unterirdische Regenwasserauffangtanks; einen bei der Faith in Christ
Grundschule, den anderen am Gelände der Safer Future Berufsausbildungsstätte. Jeder Tank fasst ein Volumen von 100.000 Litern, um Studenten und Anrainer während der Trockenzeit mit ausreichend sauberem Trinkwasser zu versorgen. - Mitarbeiter des SFYDP werden durch Life Water International in den Bereichen Wasser und Sanitär ausgebildet. Dies umfasst die Konstruktion von Brunnen, Installation und Wartung von Handpumpen sowie die Weiterbildung in Hygiene und Gesundheitspflege.
2006: - Das Pilotprojekt für die Renovierung von Brunnen kann in der Ahmadiyya Grundschule in Malaisoko, Koya Rural District mit den Geldern von Blue Planet Run Foundation realisiert werden.
- SFYDP beginnt auf der projekteigenen Farm in Nyangba Town mit dem ersten Rural Electronic Workshop. Die Inhalte dieses Trainings sind grundlegende Elektrotechnik und Solar/Photovoltaik.
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In einem sich entwickelndem Land wie Sierra Leone, immer noch von der Zerstörung des Krieges gezeichnet, mangelt es nicht nur an Bildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen. Die Bevölkerung leidet auch unter schlechter Wasserversorgung, ineffizienten sanitären Einrichtungen und einem spärlichen Gesundheitswesen. Safer Future forciert die Hilfe für die Randgruppe der benachteiligten, ländlichen Bevölkerung. Durch die Erneuerung der essenziellen Infrastruktur und durch das Training in der Reparatur und Instandhaltung dieser Einrichtungen werden die Lebensbedingungen in den ländlichen Regionen verbessert. Im Weiteren soll eine Sensibilisierung und das Etablieren von gemeinschaftlichen Komitees die richtige Nutzung und die längstmögliche Lebensdauer der Strukturen garantieren

Mit der Einführung von alternativen Energieträgern in Sierra Leone, verfolgt das Safer Future Youth Development Project eine umweltfreundliche und Langfristige Lösung. Die Stromversorgung durch Solarenergie ist sogar für die ärmsten der Bevölkerung leistbar. Für die ländliche Einwohner, meist Bauern, ist es oft schwierig genügend Geld für die Ausbildung ihrer Kinder oder die Deckung der Kosten für medizinische Behandlungen aufzutreiben. Das Training in den Fertigkeiten der Seifenherstellung und der Stofffärbung sowie das Ausrüsten mit grundlegenden Geräten, wie es von Safer Future praktiziert wird, gibt ihnen die Möglichkeit mit den steigenden Kosten fertig zu werden. Für jeden Tätigkeitsbereich gibt es speziell geschulte Mitarbeiter innerhalb des Safer Future Youth Development Projects. |
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