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Regenwasser Auffangtanks

Sierra Leone hat eine der höchsten jährlichen Niederschlagsmengen in Sub-Sahara Afrika, und das zwischen April und September. Außerhalb dieser Regenzeit leidet das Land jedoch unter Wasserknappheit. In ländlichen Gebieten, abgeschnitten von jeglichen Wasserversorgungs-systemen, treten saisonale Engpässe besonders häufig auf. Im Weiteren führt die schlechte Wasserqualität der spärlich vorhandenen Wasserquellen zu ernsten gesundheitlichen und sanitären Problemen. Die Herausforderung liegt darin, die Kluft zwischen Regenzeit und Trockenzeit zu überbrücken und ausreichend sauberes Trinkwasser ganzjährig verfügbar zu machen; bis vor kurzem war eine solche, ganzjährige Lagerung jedoch nicht möglich.

 

Regenwasser Auffangtanks (Rainwater Harvesting Tanks) sind eine einfache, billige und effektive Lösung. Regenwasser wird über Dächer gesammelt und gelangt durch ein simples Rohrsystem in einen großen unterirdischen Tank. Ein grober Filter verhindert das Eindringen von Fremdkörpern und versichert gemeinsam mit einer gängigen Chlorbehandlung eine langfristige, gute Wasserqualität. Mit einer einfachen Handpumpe kann das Wasser direkt dem Tank entnommen werden, welcher eine Lebensdauer von bis zu 35 Jahren hat.

 

Zwei Mitarbeiter von Safer Future wurden in Techniken der Regenwasser Sammlung im Barefood College, Indien, geschult. Mit Unterstützung der Blue Planet Run Foundation war es Safer Future möglich, verschieden Projekte zur Verbesserung der Trinkwasser und Sanitärsituation in ländlichen Gebieten zu initiieren.

 

Ein weiteres Ziel des SFYDP ist die Verbreitung dieser Technologie innerhalb der ländlichen Bevölkerung. Der Übergang der Tanks in dorfgemeinschaftliches Eigentum wird durch lokale Wasser und Sanitärkomitees vollzogen. Diese lokalen Komitees sind sowohl für die zweckmäßige Nutzung des Tanks als auch für die Instandhaltung und Qualitätssicherung des Wasserversorgungssystems verantwortlich.

 

Instandhaltung und Reperatur von Brunnen

Internationale NGOs haben in den verganagenen Jahren in den ländlichen Regionen Sierra Leones unterschiedliche Typen von Brunnen gebaut.

 

Direkt nach der Konstruktion treten jedoch erste Probleme auf, wenn die Dorfgemeischaft ohne jegliches Wissen über Instandhaltung und Reperatur des neuen Wasserversorgungssystems zurückgelassen wird. Viel zu oft wird keine längerfristige Begleitung für die richtige Nutzung des  Brunnens gewährleistet. In den meisten Fällen führt dies zu einem rapiden Verfall und einer enormen Verkürzung der lebensdauer solcher Grundwasserbrunnen. Diese Form von Investition verschwendet große Summen an  Geld, das Ziel Menschen mit Trinkwasser zu Versorgen wird nicht langfristig und dauerhaft erreicht.

 

In Hinsicht auf die Verschwendung von Resourcen bei solchen Projekten, interveniert das SFYDP; lokale Kommites werden gebildet und das nötigen Wissen für die Instandhaltung und Reperatur wird weitergegeben. Zwei Mitarbeiter von Safer Future, Moray Hengoi und Amadu D. C. Bangura, sind geschult in der Funktion und Reperatur solcher Wasserversorgungssysteme  und an der Verbreitung dieses Wissens beteiligt.

 
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